Dr.
med. Mathias Hirsch aus Düsseldorf. Dr. med., Facharzt für Psychiatrie
und Facharzt für psychotherapeutische Medizin - Psychoanalytiker (DGPT,
affiliiertes Mitglied DPV), Gruppenanalytiker (DAGG, Sektion AG). In psychoanalytischer
Praxis in Düsseldorf niedergelassen. Affiliiertes Mitglied der Arbeitsgemeinschaft
Köln-Düsseldorf der DPV. Ehrenmitglied des Psychoanalytischen Seminars Vorarlberg
(PSV) – Zweig des Innsbrucker Arbeitskreises für Psychoanalyse. Forschungsschwerpunkte:
Psychoanalytische Traumatologie (insbesondere sexueller Missbrauch in der
Familie), Psychoanalyse des Körpers, kulturpsychologische Themen, Psychoanalyse
und Film.
Abstract:
Zur Abwehrfunktion des Ekelaffekts
Wie die Scham ist auch der Ekelaffekt in der Psychoanalyse wenig beachtet worden. Beide dienen der Abwehr eigener Impulse und Bestrebungen, besonders sind sie aber auch eine Barriere gegen negative Einwirkungen von außen. Ekel als körpernaher Affekt rückt in die Nähe von Übelkeit und Erbrechen bzw. der hysterischen Angst vor diesen. Die Schutz- und Abwehrfunktion des Ekels in Psychodynamik und analytischer Psychotherapie wird untersucht.
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