Marianne
Eberhard-Kaechele aus Leverkusen. Geboren 1958 in Kanada. Tanz- und
Ausdruckstherapeutin B.F.A. (CDN); Ausbilderin, Lehrtherapeutin und Supervisorin
BTD; Heilpraktikerin für Psychotherapie. European Certificate for Psychotherapy.
Tanztherapiestudium in Kanada, Ausdruckstherapiestudium in der Schweiz,
Promovendin der Universität Witten-Herdecke. Wissenschaftliche Leitung des
Langen Instituts für Tanz- und Ausdruckstherapie, Düsseldorf, Lehrbeauftragte
der Hochschule für bildende Kunst, Dresden, Studiengang Kunsttherapie. Seit
1983 praktische Tätigkeit, aktuell an der Klinik Wersbach für Psychosomatische
und Psychotherapeutische Medizin und in eigener Praxis. Publikationen, Vortrags-
und Referententätigkeit, u. a. 17 Jahre bei den Lindauer Psychotherapiewochen,
diverse Vorstandsaktivitäten.
Abstract: Die Bedeutung des Behältnisschematas für die Verarbeitung
von Ekelempfindungen
Ein gesundes Ekelgefühl bewirkt die neuronale Ko-Aktivierung von motorischen,
affektiven und kognitiven Strukturen des „Behältnisschematas“ (Johnson 2007).
Demnach werden in diesen drei Bereichen Innenraum, Grenze und Außenraum differenziert.
Der Beitrag diskutiert die Störung des Behältnisschematas bei Traumatisierung,
die Folgen für die therapeutische Beziehung als Behältnis, und tanztherapeutische
Möglichkeiten der Intervention.
Bezugsliteratur:
Johnson M. (2007) The Meaning of the Body. Aesthetics
of Human Understanding. Chicago: University of Chicago Press.
Gibbs, R.W.
(2005). Embodiment and Cognitive Science. New York: Cambridge University
Press. Wicker, B., Keysers, C., Plailly, J., Royet, J-P., Gallese, V. and
Rizzolatti, G. (2003) Both of Us Disgusted in My Insula:
The Common Neural Basis of Seeing and Feeling Disgust Neuron, Vol. 40,
655–664, October 30, 2003, Cell Press. Wöller, W. (2006) (Hrsg). Trauma
und Persönlichkeitsstörungen. Stuttgart: Schattauer
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